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Die gesunde Alternative zu Kaffee

Im Jahre 1885 beschrieb der französische Mediziner Dr. Boublet, dass der Genuss von Maté die körperliche und geistige Aktiviität steigert und für ein allgemeines Wohlbefinden sorgt. Der Grund hierfur ist der zu 1,5% enthaltene Wirkstoffe Matein. Dieser gehört wie Koffein zur Familie der wirksamen Xanthine. Maté ist jedoch mehr als nur ein Kaffeeersatz, denn seine Wirkstoffe werden langsam und dosiert an den Organismus abgegeben. Dadurch hält die belebende Wirkung länger an und ist sehr viel verträglicher. Zudem wirkt Maté adaptogen, das heißt er belebt ein müdes Nervensystem und beruhigt ein Nervöses. Man kam ihm also aufmunternde und trotzdem schlafintensivierende Eigenschaften zusprechen.Wegen seiner entwässernden, entschlackenden und appetitzügelnden Eigenschaften ist Mate ein idealer Begleiter in der Fastenzeit Traditionell wird Maté auf eine sehr spezielle Art und Weise getrunken. Man benötigt dafür ein spezielles Gefäß aus Kürbis names Maté und eine Art Eisenstrohhalm namens Bombilla. Der Bombilla hat ein eingelassenes Sieb, wodurch man den Aufguss aus dem Gefäß saugt. Der Maté-Behälter wird nun, je nach gewünschter Stärke, mit den Mate-Blättern gefüllt und der Bombilla wird in den Tee gesteckt. Aufgegossen wird er mit 50-70°C heißem Wasser und von dem, der die Ehre hat ihn nachzufüllen, in die Runde gereicht und mehrfach mit Wasser nachgefüllt. Doch auch ohne das traditionelle „Zubehör“ lässt sich der Mate-Tee leicht und wohlschmeckend zubereiten. Geben Sie pro Becher 1-2 Teelöffel Mateblätter in ein Teesieb und übergießen Sie mit ca. 70°C heißem Wasser. Anschließend abseihen und die Blätter, nach Belieben, mehrfach wieder aufgießen. Auch in einer Glaskanne mit „Drück-Sieb“ läßt sich der Mate hervorragend zubereiten und immer wieder mit heißem Wasser nachfüllen.